HSG Wetzlar setzt bei Busreisen auf Kraftstoff HVO 100
Die HSG Wetzlar geht in der Saison 2025/26 nicht nur sportlich, sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran. Im Rahmen ihres umfangreichen Nachhaltigkeitskonzepts setzt der Handball-Bundesligist bei sämtlichen Auswärtsfahrten künftig auf den umweltschonenden Kraftstoff HVO 100. Durch diese Maßnahme spart der Club in der kommenden Spielzeit voraussichtlich rund elf Tonnen CO₂ ein – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer klimabewussteren Mobilität im Profisport.
Die Busfahrten zu den Auswärtsspielen der HSG werden wie gewohnt vom langjährigen Partner Gimmler Reisen durchgeführt. Neu ist jedoch der verwendete Kraftstoff: HVO 100 (Hydrotreated Vegetable Oil). Dabei handelt es sich um einen vollständig synthetischen Dieselersatz, der aus pflanzlichen Rest- und Abfallstoffen gewonnen wird und bis zu 90 % weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zu fossilem Diesel verursacht.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern ein fester Bestandteil unserer Vereinsphilosophie“, betont HSG-Geschäftsleiter Tim Talhoff. „Mit dem Einsatz von HVO 100 setzen wir ein klares Zeichen und freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnern einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
Der verwendete HVO 100 Diesel stammt vom regionalen Energiehändler und HSG-Partner ROTH Energie, einem Pionier auf diesem Gebiet. Das in Gießen ansässige Unternehmen bietet den alternativen Kraftstoff bereits an 18 Tankstellen in der Region an – darunter auch an der ROTH-Tankstelle im Wetzlarer Dillfeld, wo der HSG-Fuhrpark regelmäßig betankt wird. Gewerbliche Kunden mit eigener Tankinfrastruktur können ebenfalls direkt von ROTH Energie mit HVO 100 beliefert werden.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der HSG Wetzlar“, erklärt Kim Backhaus, Marketingleiter von ROTH Energie. „Es zeigt, dass nachhaltige Mobilität heute nicht nur möglich, sondern auch praktikabel ist – selbst im hochgetakteten Profisportbetrieb.“
„Als Tim Talhoff und Kim Backhaus mit dem Thema HVO 100 Diesel auf mich zugekommen sind, war mir sehr schnell klar, dass wir dieses Vorhaben unterstützen. Es gibt klare Anweisungen der EU, dass der CO₂-Ausstoß im Nutzwagenbereich reduziert werden soll. Für uns ist die Nutzung von HVO 100 Diesel im Mannschaftsbus der HSG Wetzlar ein erstes Ausprobieren, um auch zu schauen, ob das eine gute Lösung ist, die wir künftig noch häufiger einsetzen“, sagt Manfred Thielmann, Geschäftsführer von Gimmler Reisen.
Mit dem Umstieg auf HVO 100 beweist die HSG Wetzlar erneut ihre regionale Verbundenheit und Vorreiterrolle in puncto Nachhaltigkeit. Der Club hofft, mit diesem Schritt auch andere Vereine und Unternehmen zu inspirieren, ihre Mobilitätskonzepte auf klimafreundlichere Alternativen umzustellen.
Über HVO 100:
HVO 100 steht für „Hydrotreated Vegetable Oil“ in Reinform. Der Kraftstoff wird aus hydrierten Pflanzenölen und biologischen Reststoffen wie Altspeisefetten hergestellt. Er ist vollsynthetisch und kann in fast allen modernen Dieselmotoren ohne technische Umrüstung verwendet werden. HVO 100 verbrennt sauberer als herkömmlicher Diesel, senkt Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen und reduziert den CO₂-Ausstoß um bis zu 90 % über den gesamten Lebenszyklus.










