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HSG Wetzlar startet mit knapper Niederlage in den Wartburg-Cup

Christian Heilwagen

Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar sind mit einer knappen Niederlage gegen die Füchse Berlin in den Wartburg-Cup gestartet. Das Team von Cheftrainer Frank Carstens trennte sich vom amtierenden European-League Sieger 30:32.

Nach einem holprigen Spielstart steigerten sich die Mittelhessen Mitte der ersten Halbzeit deutlich. Insbesondere Lenny Rubin aus dem Rückraum und Neuzugang Vladimir Vranjes vom Kreis sorgten mit wichtigen Treffern dafür, dass der Vorsprung der Füchse immer weiter schrumpfte. Auch einige wichtige Paraden von Anadin Suljakovic sorgten dafür, dass Filip Kuzmanovski in der 19. Spielminute zum 10:10-Unentschieden für die HSG Wetzlar ausgleichen konnte. In der 24. Minute gingen die Mittelhessen erstmals in Führung durch einen Treffer von Nemanja Zelenovic. Allerdings erzielten die Hauptstädter mit dem Halbzeitpfiff den Treffer zum 17:17-Unentschieden.

Der Start in Halbzeit zwei ging an die Füchse, die erneut in Führung gingen und diese vorerst ausbauen konnten. Zehn Minuten vor dem Spielende lagen die Wetzlarer-Jungs mit sechs Toren zurück. Die deutliche Steigerung der Grün-Weißen in den letzten Spielminuten machte die Partie zum Schluss noch einmal spannenden. Zum Sieg reichte es am Ende allerdings nicht und so verloren die Mittelhessen ihr erstes Spiel beim Wartburg-Cup knapp mit zwei Toren 30:32.

„Die Anfänge der beiden Halbzeiten waren nicht so, wie wir es brauchen. Wir sind am Anfang in der ersten Halbzeit in den Rückstand geraten, weil wir das Tempospiel von Berlin nicht gestoppt bekommen und uns gegen ihre Abwehr schwergetan haben. Dann folgte im Laufe der ersten Halbzeit eine enorme Steigerung unsererseits, insbesondere im Angriff. Die zweite Halbzeit verlief sehr ähnlich wie die erste. Wir hatten Schwierigkeiten, Tore zu erzielen und sind daher in den Rückstand geraten. Zum Ende der zweiten Halbzeit haben wir erneut eine gute Moral bewiesen, haben uns deutlich gesteigert und konnten das Spiel noch einmal spannend machen. Was mir nicht so ganz passt ist, dass wir in der Abwehr insgesamt in der Kooperation weitergekommen sind, aber im individuellen Abwehrverhalten einige unglückliche Fehler immer wieder gemacht haben. Darüber werden wir sprechen und das in Zukunft besser machen müssen“, blickt Frank Carstens auf die heutige Partie.

Die HSG Wetzlar hat nun nur eine kurze Regenerationszeit, denn morgen steht für das Team von Frank Carstens um 16:30 Uhr das zweite Testspiel gegen den HC Erlangen im Rahmen des Wartburg-Cups an.

Stenogramm:

HSG Wetzlar: T. Klimpke, Suljakovic; Meyer Ejlersen , Kuzmanovski 5, Vranjes 3, Becher 3, Fredriksen 2, Mellegard 2, Zelenovic 4, Rubin 8, Fuchs, Novak 2 Cavor 1, Höpfner.

Füchse Berlin: Milosavljev, Kireev, Ludwig, Wiede 4, Darj 6, Tollbring 2, Andersson 1, Lichtlein 1, Lindberg 4, Gidsel 4, Freihoefer 3, Langhoff 1, Chrintz, Beneke, Kix, av Teigum 1, Kopljar, Pereira, Jakobs 1, Marsenic 4.

 Schiedsrichter: Christian Hannes und David Hannes

Letztes Spiel

02.06.2024 - 16:30 Uhr
GETEC Arena

37 : 34

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