Zum Hauptinhalt springen

„Ich sehe definitiv eine Chance für uns“

HSG Wetzlar tritt am Samstagabend mit neuem Torwart bei der TSV Hannover-Burgdorf an.

Bild: Oliver Vogler

Für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar geht es zum Start in die Restrunde Schlag auf Schlag. 72 Stunden nach der Heimniederlage gegen die Füchse Berlin sind die abstiegsbedrohten Mittelhessen schon bei der TSV Hannover-Burgdorf gefordert. Anpfiff in der ZAG-Arena ist am Samstag um 19 Uhr.

Die aktuelle Lage der HSG Wetzlar

Durch den Sieg des SC DHfK Leipzig in Hamburg sowie den Punktgewinn von GWD Minden in Göppingen ist die Lage im Tabellenkeller für die HSG Wetzlar am ersten Restrundenspieltag noch ein bisschen schwieriger geworden, zumal das eigene Heimspiel gegen die Füchse Berlin verloren ging. Trainer Rúnar Sigtryggsson wird jedoch nicht müde zu betonen, dass „wir immer nur auf uns schauen dürfen“. Also auf das, was man tatsächlich auch selbst beeinflussen kann. Der Isländer sagt auch: „Wir haben noch genügend Spiele und genügend Chancen, unsere Punkte zu holen.“ Dementsprechend hat der Coach mit der Mannschaft den Auftritt von Mittwoch aufgearbeitet. Allerdings nicht bis ins kleinste Detail. „Gegen Berlin war einfach der Wurm drin. Wir haben nie einen Zugriff bekommen. Es gibt solche Tage. Es wird wichtig sein, dass wir gegen Hannover mehr Mut zeigen und eine passende Antwort geben“, sagt Sigtryggsson.

Der Gegner

Die Niedersachsen sind mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr gestartet und haben in Erlangen mit 30:29 gewonnen. Es war das erste Pflichtspiel des neuen Trainers Juan Carlos Pastor, der in der EM-Pause Christian Prokop beerbt hat. Der Spanier hat seine Handschrift schon hinterlassen. Die TSV spielt etwas anders Handball als noch unter Prokop. Gegen Erlangen bauten die Recken häufiger als vorher auf die Variante „Sieben gegen sechs“. Auch in der Deckung agierten sie offensiver als in der Hinrunde. Auffallend stark waren die beiden Außenspieler August Pedersen und Marius Steinhauser, die neun beziehungsweise acht Treffer erzielten. In der Tabelle stehen die Hannoveraner mit ausgeglichenem Punktekonto (20:20) auf Position neun.

Die personelle Lage der HSG Wetzlar

Am Freitag nahm der neue Torwart Andreas Palicka das Training auf. Der Routinier ist spielberechtigt und tritt die Reise nach Hannover mit an. Auf ihn ruhen viele Hoffnungen. „Er ist nicht nur ein Top-Spieler, sondern auch eine große Persönlichkeit. Auch wenn er erst den ersten Tag hier ist, wird er innerhalb der Mannschaft einiges bewirken. Denn das, was vielleicht zuletzt gefehlt hat, war die maximale Einstellung, immer anzutreten, um zu gewinnen. Das wird er vorleben und auf die Mitspieler übertragen“, sagt Michael Allendorf, der neue Geschäftsführer Sport der HSG Wetzlar. Fehlen wird in der ZAG-Arena weiterhin Kapitän Dominik Mappes (Muskelverletzung). Lion Zacharias fällt ohnehin vermutlich für den Rest der Saison aus. 

Das sagt Trainer Runar Sigtryggsson

„Der neue Trainer hat in Hannover schon viele neue Elemente eingebracht. Aber wir werden darauf vorbereitet sein. Insgesamt ist das eine Mannschaft, die in dieser Saison etwas unterperformt. Da stehen viele gute Spieler im Kader. Aber wir haben auch eine gewisse Klasse. Deswegen sehe ich definitiv eine Chance für uns.“

So kann man die Partie sehen

Dyn überträgt live und auf Abruf ab 18.45 Uhr aus der ZAG-Arena. Kommentiert wir die Begegnung voin Finn-Ole Martins. Hier kann man die Übertragung buchen.

Nächstes Spiel

28.03.2026 - 18:00 Uhr
SAP Arena

Premium-Sponsoren

Hauptsponsor

Premium-Sponsoren


Co-Sponsoren