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HSG Wetzlar zieht Lehren aus Testspiel gegen Eisenach!

Seit dem 10. Januar befinden sich die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar wieder in der Vorbereitung auf die Rückrunde, am heutigen Dienstag testeten sie erstmals den Ernstfall gegen den ThSV Eisenach. Der Zweitligist gewann mit 35:30.  Besonders in der zweiten Halbzeit steigerten sich die Grün-Weißen.

Im ersten Testspiel fehlte mit Hrvoje Horvat nicht nur der Cheftrainer, sondern mit Radojica Cepic, Domen Novak, Jovica Nikolic und Anadin Suljakovic auch weitere WM-Teilnehmer. Stefan Cavor setzte nach seinem Kreuzbandriss weiter aus, Magnus Fredriksen laboriert weiterhin an einem Fußbruch.

Zuerst schickte Assistenztrainer Filip Mirkulovski Till Klimpke, Lars Weissgerber, Vladan Lipovina, Ole Klimpke, Hendrik Wagner, Emil Mellegard und Erik Schmidt auf die Platte in Dutenhofen. Sein Team befindet sich mitten im Grundlagentraining, wobei die Profis in den letzten Tagen vor allem Ausdauer im Vordergrund stand. Der Zweitligist trainiert schon länger.  

Hendrik Wagner startete wach in die Partie und stellte schnell auf 2:0 für die Mittelhessen, der Zweitligist hatte mit einer offensiven Abwehr und schnellen Außen aber immer wieder Antworten bereit, sodass sie schnell führten. Die Wetzlarer scheiterten mit ungenauen Abschlüssen mehrfach am guten Schlussmann Jepsen. In der zwölften Minute folgte das 8:3 der Gäste, sodass Filip Mirkulovski mit der Auszeit reagierte und daraufhin mit Adam Nyfjäll, Lenny Rubin und Jonas Schelker neue Kräfte auf die Platte schickte. Die beiden Schweizer Nationalspieler kehrten erst am Tag zuvor nach einer Länderspielreise zurück.

Mit einem Heber verkürzte Nyfjäll zum 7:11. Der Zweitligist, der aktuell auf dem dritten Tabellenplatz steht, überzeugte immer wieder mit Tempospiel, sodass die Wetzlarer erst langsam verkürzen konnten. In der 20. Minute gelang dies Lenny Rubin zum 10:13. Die Eisenacher agierten hinten beherzt und offensiv mit einem enormen Tempo, angeführt von Jannis Schneibel, der letztlich neun Tore warf. In der Defensive fehlten vor allem Stoppfouls der Wetzlarer, um die Eisenacher aus dem Tritt zu bringen, sodass es mit einem 14:19-Rückstand in die Kabine ging.

Das erste Tor des zweiten Durchgangs gehörte Lukas Becher, der nach einem Foul an Jonas Schelker per Siebenmeter einwarf. Ab und an blitzte die Erstklassigkeit auf, z.B. als Lars Weissgerber einlief und einen Pass von Lenny Rubin zum 19:22 verwandelte. Nachdem die Eisenacher per Tempogegenstoß zum 28:23 einwarfen, bat Mirkulovski sein Team erneut zusammen. Insgesamt verbesserte sich das Spiel der Grün-Weißen im zweiten Durchgang, die Defensive stand kompakter. Zu jeder Zeit stimmte die Einsatzbereitschaft.

In der Schlussviertelstunde agierten die Grün-Weißen nochmal mit einer offensiven Abwehr mit Lukas Becher an der Spitze. Dieser klaute umgehend seinem Gegenspieler den Ball, den Lars Weissgerber zum 26:30 einwarf. Beste Chancen nutzten die Wetzlarer nicht, um weiter zu verkürzen. Dabei gingen die Mittelhessen zu viel Risiko oder zeigten nicht die letzte Konsequenz im Abschluss. Lukas Becher stemmte sich mit einem Doppelschlag dagegen. Dabei hörte man in einer leeren Sporthalle Dutenhofen immer wieder Till Klimpke, der nicht müde wurde, seine Vordermänner anzufeuern. Durch die offensive Abwehr wurden die Eisenacher aus dem Konzept gebracht und die Wetzlarer konnten durch Becher zum 29:31 verkürzen, woraufhin der Gästetrainer mit der Auszeit reagierte. (55. Minute). Die Hausherren wollten zu viel und agierten zu risikoreich, zudem scheiterten sie mehrfach mit freieen Würfe an Rückmann Jepsen. Ole Klimpke verkürzte zwar nochmal zum 30:33, aber letztlich gewann der Zweitligist durch viel Tempo mit 30:35. Die harten Einheiten der letzten Tage war den Wetzlarern anzumerken sowie die Abstimmung mit den Schweizer Nationalspielern fehlte noch. Anstatt in den letzten Minuten das Spiel für sich zu entscheiden, trafen die Grün-Weißen falsche und überhastete Entscheidungen. 

In der zweiten Halbzeit verletzte sich Malte Donker, die besten grün-weißen Genesungswünsche sendet die HSG Wetzlar nach Eisenach!

Gegen den HSC 2000 Coburg testen die Wetzlarer Jungs nochmal am Samstag vor Ausschluss der Öffentlichkeit. Am 04. Februar findet dann wieder das erste Pflichtspiel der Grün-Weißen statt. Im Viertelfinale des DHB-Pokals treten die Mittelhessen um 18:00 Uhr erneut in Flensburg an. Das erste Heimspiel wird am Donnerstag, den 9. Februar in der Buderus Arena angepfiffen. Gegner ist dann die TSV Hannover-Burgdorf.

HSG Wetzlar: T. Klimpke, Grazioli - Nyfjäll (4), Lipovina (1), Schmidt, O. Klimpke (1), Becher (7/4), Weissgerber (5), Schelker, Wagner (3), Mellegard (3), Rubin (6)

ThSV Eisenach: Gorobtschuk, Jepsen – Krass, Reichmuth (1), Hübke (1), Hangstein (8/3), Ulshöfer (1), Walz (2), Tokic (7), Mota Sousca, Marquardt, Meyer, Donker (1), Schneibel (9), Snajder (3), Weyhrauch (1)

Nächstes Spiel

09.02.2023 - 19:05 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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