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Verdiente Niederlage im Kampf um Europa!

Die HSG Wetzlar verliert auch das fünfte Heimspiel in Folge und muss sich gegen den SC DHfK Leipzig mit 24:27 geschlagen geben. Neun technische Fehler und 20 Fehlwürfe sind zu viel, um ein Spiel in der stärksten Liga gewinnen zu können. Da half auch die tolle Unterstützung von 3297 nichts.

Zwei Hiobsbotschaften für Grün-Weiß in dieser Woche. Stefan Cavor und Till Klimpke fielen aus. Diese Verunsicherung war von Anfang an zu spüren.

Beide Teams kämpfen noch um einen europäischen Startplatz, diese Qualität war in den ersten Minuten bei Grün-Weiß allerdings nicht zu sehen. Zwar gelang durch Maximilian Holst das erste Tor des Tages, dann wurden Bälle aber frühzeitig weggeworfen oder Anspiele landeten beim Gegner, sodass kein richtiger Spielfluss aufkommen sollte. In der achten Minute konnte das Gästeteam dann zum 5:2 durch Lukas Binder einwerfen. Ben Matschke hatte vor der Partie vor dem Tempospiel der Gäste gewarnt, dies zeigten die Leipziger sofort. Olle Forsell Schefvert war es, der mit zwei Treffern dagegenhielt.

Um seine Jungs wachzurütteln und nochmal neue Akzente zu setzen, bat Ben Matschke in der 15. Minute seine Schützlinge das erste Mal zusammen. Zudem tauschte der Cheftrainer einige Akteure und Lenny Rubin dankte es ihm direkt mit einem Tor zum 7:8. Bälle wurden zu unkonzentriert weggeworfen, sodass nach einem Fehlpass der gegnerische Kreisläufer Maciej Gebala mit einem Doppelschlag zum 10:7 traf. Auf eine Komok-Parade, folgte ein Foul an Lars Weissgerber, sodass Max Holst in der 24. Minute zum Ausgleich antrat, allerdings am Leipziger Keeper scheiterte. Das Momentum wurde somit nicht genutzt. Haber reagierte mit der Auszeit, die Luca Witzke zum 12:10 für seine Farben nutzte. So wie sein Rückraumpartner Schefvert sich Anfang der Partie aufbäumte, war es zum Ende Lenny Rubin, der zum 12:14-Anschluss traf. Das letzte Wort hatten aber erneut die Leipziger und Luca Witzke traf zum 12:15 Halbzeitstand. Eine Leistungssteigerung war dringend nötig für zwei Punkte.

Komok hielt den ersten Ball des Tages, Gebala scheiterte vom Kreis an ihm. Durch den Ausfall von Cavor agierten oftmals Schefvert, Fredriksen und Rubin gemeinsam im Rückraum. Letzterer traf dann aus mit einem Strahl zum 13:16. Jedes Tor musste hart erkämpft werden, sodass Felix Danner einen Abpraller zum nächsten Treffer nutzte. Das ganze Angriffsspiel war auf Einzelaktionen ausgelegt, schöne Spielzüge waren nur selten zu sehen. Durch einen wachen Abwehr Moment, konnte dann Rubin zum 15:16 verkürzten. Dann verfielen die Wetzlarer aber wieder in alte Muster: Sie zeigten zu viele Ballverluste, warfen die Bälle freizeitig weg oder scheiterten mit freien Würfen am starken Rückmann der Leipziger. Ben Matschke setzte den siebten Feldspieler an, dieser taktische Kniff funktionierte allerdings nicht, sodass Lukas Binder zum 25:19 ins leere Tor traf. Es kam aber noch dicker und Matschke bat bei ersten Pfiffen und einem 19:26-Rückstand zur Auszeit. Nach sechs Minuten ohne Tor traf dann Ivan Srsen per Schlagwurf.

Da jetzt auch die Leipziger freie Würfe liegen ließen, Wetzlar extrem offensiv verteidigte und Ole Klimpke frische Impulse setzte, kamen die Hausherren sogar nochmal zum 23:26 heran. Dies war allerdings nur Ergebniskosmetik. Letztlich verlieren sie verdient mit 24:27 und stehen Stand Samstagabend auf dem sechsten Tabellenplatz.

Letztlich war das Momentum zu oft auf Leipziger Seite, die in den wichtigsten Momenten die richtigen Entscheidungen trafen und die Sicherheit einer Führung im Rücken stärkte. Die Wetzlarer Jungs wachten zu spät auf. Jetzt stehen den Mittelhessen noch zwei Begegnungen vor der Brust. Am Mittwoch reisen sie zum Hessenderby nach Melsungen, am Sonntag empfangen sie den GWD Minden zum Abschluss der Saison. Dann wollen sie neben Spielerverabschiedungen auch mit einem positiven Erlebnis die Saison beenden. Hier gibt es noch Tickets für das letzte Heimspiel.

HSG Wetzlar: Wetzlar: Komok, Suljakovic (n.e.) - Srsen (2), Nyfjäll (1), Ole Klimpke (1), Mirkulovski, Danner (2), Weissgerber (1), Holst (1/1), Fredriksen (1), Forsell Schefvert (4), Okpara (n.e.), Mellegard (2), Rubin (8), Novak (1).

SC DHfK Leipzig: Saevaras (n.e.), El-Tayar (1) - Larsen, Ernst, Witzke (3), Krzikalla (4), Binder (7), Mamic (2), Jotic (2), Ivic (2), Remke (1), Sunnfeldt (2), Gebala (2), Milosevic (1), Esche, Hanemann.

Nächstes Spiel

30.08.2026 - 16:30 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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