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HSG Wetzlar entscheidet letztes Hinrundenspiel für sich!

Die Wetzlarer Jungs gewinnen beim GWD Minden knapp mit 24:23 und beenden die Hinrunde auf dem 5. Tabellenplatz. Anadin Suljakovic im Tor der Grün-Weißen ist mit 16 Paraden der starke Rückhalt der Grün-Weißen.

Bild: Angela Metge

Nach dem sensationellen Heimauftritt gegen den THW Kiel hatten sich die Wetzlarer Jungs vorgenommen an diese Leistung anzuknüpfen. Dies gelang vorerst nicht. Die Wetzlarer scheiterten mehrfach von Außen und die Hausherren fanden die Lücke in der mittelhessischen Abwehr zum 2:0. Stefan Cavor packte im Gegenzug den Hammer aus und verkürzte in der 4. Minute. Eine zügige Anfangsphase, in der die Wetzlarer immer wieder kleine Fehler machten und die gegnerischen Außen zu schnellen Toren einluden, so auch zum 5:2 der Hausherren. Stefan Cavor hielt mit zwei Treffern aus dem Rückraum dagegen. Minden blieb dran, kämpfte um jeden Zentimeter und traf zum 7:4. Das war auch nicht Ben Matschke verborgen geblieben, der seine Mannschaft zusammen bat und an die Überzeugung und den Matchplan appellierte. Im Angriff passte an diesem Tag noch nicht viel zusammen, Anadin Suljakovic hielt seine Mannschaft mit seiner achten (!) Parade im Spiel. Nach einem Foul an Jan Grebenc musste Felix Danner die rote Karte hinnehmen (22. Minute). In doppelter Überzahl konnte Lars Weissgerber zum 7:8 verkürzen. Eine starke Phase der Mittelhessen begann, in der Olle Forsell Schefvert mit einer Einzelaktion ausglich. Suljakovic zeigte die nächsten Paraden und Nyfjäll und Holst konnten einen 4:0-Lauf zum 10:8 erhöhen. Das wollten die Mindener aber nicht auf sich sitzen lassen und verkürzten erneut. Mit dem Pfiff der Schiedsrichter traf Weissgerber zum 12:10 für seine Farben, jetzt war Zeit für Anpassungen von Trainer Ben Matschke.

Zum Auftakt der zweiten Hälfte zeigte Suljakovic die nächste überzeugende Parade und Holst konnte per Heber zum 13:10 erhöhen. Schon der fünfte Treffer des Linksaußen. Die Mittelhessen nahmen mehrmals überhastete Würfe, die Mindener nutzten diese allerdings nur begrenzt aus. Immer wieder scheiterten sie am überragenden Anadin Suljakovic und Weissgerber erhöhte auf 15:11. (39.) Ein Handball-Leckerbissen war das in Ostwestfalen nicht. Beide Mannschaften zeigten keine gut ausgespielten Spielzüge, sondern eher Einzelaktionen führten zum Erfolg. Keine Rolle spielte an diesem Abend Topscorer Lenny Rubin, der von den Hausherren früh gestört wurde.

Es wurde zwar nochmal knapp, aber dann nutzten die Wetzlarer konsequent ihre Chance und Weissgerber konnte auf 19:16 erhöhen. Eine hitzige Schlussphase entwickelte sich, in die die Mittelhessen mit einer Zwei-Tore-Führung gingen. Stefan Cavor war der Mann, der immer wieder Verantwortung übernahm und zum 22:19 traf. Daraufhin bat Frank Carstens zur Auszeit und fand die richtigen Worte, sodass seine Schützlinge ins leere Tor zum 21:22 verkürzten. In der 58. Minute war es dann soweit und die Hausherren glichen unter gut 1100 lautstarken Fans zum 22:22 aus. In einer ganz wichtigen Phase klauten die Wetzlarer den Ball und Emil Mellegard verwandelte zur erneuten Führung. 36 Sekunden vor Schluss bat Matschke dann seine Schützlinge nochmal zusammen, um letzte Anweisungen zu geben. Die Mindener agierten jetzt sehr offensiv und Magnus Fredriksen nutzte diese Lücke und traf zum 24:22. Die Mindener trafen zwar zum Anschluss, aber letztlich konnten die Mittelhessen zwei Punkte mitnehmen.

Mit dem Spiel in Minden haben die Grün-Weißen die Hinrunde auf dem fünften Tabellenplatz beendet. Jetzt werden die Wetzlarer Jungs kurz durchschauen, bevor sie am Montag zum letzten Spiel des Jahres zum TuS N-Lübbecke reisen. Auch dort wird eine kämpferische Mannschaft auf sie warten.

Anadin Suljakovic nach der Partie: „Ich bin sehr zufrieden nach diesem Spiel. 16 Paraden habe ich vorher nicht erwartet und jetzt bin ich sehr glücklich. Wir haben Charakter gezeigt, nach einem Sieg gegen Kiel ist es nicht so einfach. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir haben alles gegeben.“
 

Stenogram:

GWD Minden: Lichtlein, Semisch - Meister, Janke (2), Kranzmann, Richtzenhain, Zeitz, Korte (3), Thiele, Pieczkowski (1), Schluroff, Jukic (1), Staar (2), Urban (4/1), Grebenc (1), Darmoul (9)

HSG Wetzlar: T. Klimpke, Suljakovic - Feld, Srsen (n.e.), Nyfjäll (2),  Kusan, Mirkulovski, (n.e), Danner, Weissgerber (4), Holst (7/6), Fredriksen (1), Forsell Schefvert (2), Mellegard (2), Rubin, Novak (n.e.), Cavor (6)

Nächstes Spiel

10.02.2022 - 19:05 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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