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HSG Wetzlar verliert knapp gegen Rhein-Neckar Löwen!

Die Wetzlarer Jungs leisten sich zu viele einfache Ballverluste und unkonzentrierte Abschlüsse vor einer tollen Kulisse und müssen sich mit 29:30 geschlagen geben. Dabei ist Lenny Rubin mit sechs Treffern bester Werfer.

Bild: Oliver Vogler

Vor der Partie machten die 3063 Fans erstmals richtig Stimmung als Geschäftsführer die freudige Nachricht überbringen konnte, dass Linksaußen Emil Mellegard seinen Vertrag vorzeitig bis 2024 verlängert hat. Diese Euphorie schwappte erstmal nicht auf das Feld über, sodass de Rhein-Neckar Löwen den besseren Start erwischten und nach zwei Spielminuten mit 2:0 in Führung gehen konnten.

In der sechsten Minute war es dann soweit und Max Holst konnte nach einem Foul an Adam Nyfjäll per Siebenmeter zum 3:3 ausgleichen. Eine muntere Anfangsphase entwickelte sich, in der Lars Weissgerber seinem Gegenspieler den Ball klaute und Adam Nyfjäll ins leere Tor zur ersten Führung treffen konnte. (9. Minute)

Die Wetzlarer wechselten nach 13 Spielminuten den Torhüter und Anadin Suljakovic konnte direkt zwei freie Würfe der Rhein-Neckar Löwen entschärfen. Diese rannten alleine auf sein Tor zu, da die Abstimmung vorne noch nicht stimmte, sodass Ben Matschke bei einem 6:8-Rückstand seine Schützlinge zusammen bat.

Olle Forsell Schevert nahm sich ein Herz, verkürzte und Emil Mellegard konnte zum 8:8 ausgleichen. Die Löwen fanden aber immer wieder die richtige Antwort, besonders Routinier Andy Schmid und Ex-Wetzlarer Jannik Kohlbacher sprangen in wichtigen Momenten in die Presche, sodass ihre Farben wieder wegziehen konnten.

Die nächste Aktion gehörte erneut Anadin Suljakovics. Der Bosnier hielt einen Wurf der Gäste und traf selbst ins leere Tor zum 11:11-Ausgleich. Seine Vordermänner scheiterten immer wieder an Palicka oder trafen schlechte Abspielentscheidungen, sodass die Mannheimer durch Juri Knorr mit 15:11 in Führung gehen konnten.Ein Vier-Tore-Lauf der Gäste, den Lars Weissgerber nach einem schönen Pass von Mellegard durchbrach. Kurz vor der Pause legten die Wetzlarer dann nochmal den Turbo ein, Anadin Suljakovic zeigte eine Parade und Felix Danner verwandelte zum 13:15-Halbzeitstand. In der Vorderbewegung fehlte noch der letzte Schwung, hinten hielt Anadin Suljakovic mit einer 50% den Abstand gering.

Der zweite Durchgang startete gut: Suljakovic zeigte die nächste Parade und Forsell Schefvert konnte aus dem Rückraum den Anschlusstreffer erzielen. Dann verfielen die Grün-Weißen aber wieder in alte Muster und fanden keine Lösungen im Angriff, sodass die Löwen zum 18:15 wegziehen konnten. (35.) Stefan Cavor fasste sich in der Folge gleich zweimal sein Herz und verkürzte zum 19:20. Aber immer wenn der Hoffnungsschimmer in der Rittal Arena aufblitzen wollte, hatten die routinierten Löwen die richtige Antwort und bauten immer wieder ihren Vorsprung aus, sodass sich die Wetzlarer Jungs erst wieder rankämpfen mussten. Den nächsten technischen Fehler nutzte dann Juri Knorr konsequent aus, sodass Ben Matschke beim Rückstand von 19:23 die grüne Karte legte. Nach dem 22:25-Anschluss durch Lenny Rubin stellte Matschke dann seine Abwehr auf eine 5:1-Abwehr um und setzte den siebten Feldspieler ein. Adam Nyfjäll traf, aber Schmid hatte per Siebenmeter erneut die richtige Antwort zum 26:23 für die Löwen. Als dann auch noch das Pech hinzukam und Schefvert den Pfosten traf, konnte Kohlbacher erhöhen. Die Schlussphase begann wild, beide Mannschaften konnten erstmal nicht treffen, dann verkürzte Weissgerber zum 26:28 und Klaus Gärtner bat seine Mannschaft zusammen.

In der 58. Minute war es dann soweit: Stefan Cavor erzielte mit einer schönen Einzelaktion den Anschlusstreffer zum 29:30. Als dann 90 Sekunden vor Schluss Anadin Sulajkvoic die nächste Parade zeigte, stand die ganze Halle Kopf und Matschke bat seine Schützlinge zusammen. Leider konnte Olle Forsell Schefvert den letzten grün-weißen Angriff nicht im Tor der Gäste unterbringen. Die letzten Sekunden des Spiels waren kurios. Die Löwen verloren den Ball, die Wetzlarer trafen durch Felix Danner. Dieses Tor wurde allerdings aberkannt und Stefan Cavor trat nach abgelaufender Spielzeit zum Freiwurf an. Cavor war den Ball zwar über die Mauer, aber dahinter wartete Palicka mit seiner elften Parade und besiegelte die 29:30-Niederlage der Mittelhessen.

HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic (1)- Srsen (n.e), Nyfjäll (2), Kusan, Mirkulovski, Danner (1), Weissgerber (5), Holst (1/1), Fredriksen (4), Forsell Schefvert (3), Mellegard (1), Rubin (6), Novak (n.e.), Cavor (5)

Rhein-Neckar Löwen: Palicka, Späth, Katsigiannis - Schmid (5/2), Zacharias (1), Kirkelokke, Diocou, Knorr (6), Helander (1), Abutovic, Lagergren (4), Groetzki (6), Horzen (2), Gislason, Nilsson, Kohlbacher (4)

Nächstes Spiel

10.02.2022 - 19:05 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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