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Wetzlarer Jungs steigern ihre Leistung, aber müssen sich geschlagen geben!

Die HSG Wetzlar reiste am Sonntagabend zum amtierenden Meister. Letztlich konnte sich der SC Magdeburg mit 32:28 durchsetzen. Bester Wetzlarer Torschütze war Lars Weissgerber mit zehn Treffern. 


Die Grün-Weißen reisten ohne den langzeitverletzten Stefan Cavor und Jovica Nikolic nach Sachsen-Anhalt und auch Lukas Becher fiel aufgrund von Knieproblemen kurzfristig aus. An diesem Sonntagabend wurde die Partie aufgrund vom Fußballzweitligaspiel des 1. FC Magdeburgs auf die ungewöhnliche Zeit von 18:15 Uhr verlegt. Der letzte Sieg der Mittelhessen in Sachsen-Anhalt ist auf November 2013 datiert, der SC Magdeburg konnte sich im letzten Jahr mit dem Meistertitel belohnen sowie die ersten beiden Ligaspiele gewinnen, sodass die Favoritenrolle klar verteilt war. 
Das erste Tor des Tages gehörte mit Daniel Pettersson auch dem Favoriten. Das Tempo der Anfangsphase wurde immer wieder verschleppt und nach fast drei Spielminuten konnte Lars Weissgerber per Siebenmeter ausgleichen. Lenny Rubin war zuvor regelwidrig gestoppt worden. Der Schweizer erzielte dann auch die beiden nächsten Treffer der Grün-Weißen aus dem Rückraum. Nach einer Parade von Till Klimpke, konnte Lars Weissgerber in der 7. Minute zum 4:3 für seine Farben treffen. Es blieb spannend. Dagegen hielt immer wieder Omar Ingi Magnusson, der 20/21 Torschützenkönig der Liga wurde, und im 1vs1 schwer zu halten ist. Der Isländer konnte dann in der 11. Minute per Siebenmeter auch zur erneuten Führung seines Teams treffen. Zuvor hatte Lenny Rubin gefoult, sodass sein Team in Unterzahl agieren musste. Anschließend musste Hendrik Wagner zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, sodass der deutsche Meisterin Überzahl zum 10:7 davonziehen konnte. (15. Minute)
Ben Matschke reagierte mit der Auszeit und appellierte an die Geduld seines Teams. Dies zeigte sich auch im ruhigen Aufbau des Positionsangriffs, womit sich Lenny Rubin zum 9:11 belohnte. Die Wetzlarer blieben dran und Till Klimpke lief mit zwei starken Paraden in Folge heiß. Die Formation wechselte immer wieder durch und Neuzugang Jonas Schelker dankte die Einwechslung mit dem Tor zum 10:12. (23.Minute). Durch eine weitere Klimpke-Parade konnte Vladan Lipovina mit seinem dritten Treffer zum 12:13 verkürzen. Der SC Magdeburg zeigte allerdings, warum sie in der zurückliegenden Saison deutscher Meister wurden und konnten immer wieder technische Fehler der Wetzlarer ausnutzen. Im Vergleich zu den ersten beiden Ligapartien stand die Abwehr der Mittelhessen stabiler, sodass Till Klimpke sich bis zur Halbzeit mit sieben Paraden auszeichnen konnte. Mit der Halbzeitsirene konnte dann Lars Weissgerber zum 14:17 verkürzen. 


Die Gebrüder Ramesh und Suresh Thiyagarajah pfiffen den zweiten Durchgang vor 5667 Fans an und Vladan Lipovina konnte sich direkt aus dem Rückraum auszeichnen und sein Pendant im Rückraum Lenny Rubin konnte zum 17:18 verkürzen. Sobald sich die Wetzlarer allerdings einen technischen Fehler erlaubten, wurden diese vom SCM eiskalt ausgenutzt. Beim Rückstand von 17:20 bat dann Matschke sein Team zusammen und setzte den siebten Feldspieler ein. Diese fruchtete allerdings nur bedingt, sodass Marko Bezjak zum 22:17 ins leere Tor einnetzen konnte. Die Mittelhessen wollten sich allerdings nicht abschütteln lassen und starteten einen 3:0-Lauf, den Lars Weissgerber vollendete. Heimtrainer Bennet Wiegert reagierte daraufhin mit der Auszeit. In der Abwehr agierte Kapitän Adam Nyfjäll immer wieder hervorgezogen gegen Omar Ingi Magnusson, während Lenny Rubin und Erik Schmidt den Innenblock bildeten. In der 45. Minute war es dann erneut Lipovina, der zum 24:22 verkürzte und somit sein Team im Spiel hielt. Nach zwei Toren der Hausherren bat Matschke zusammen und Kapitän Nyfjäll appellierte emotional: „Wir kämpfen bis zum Ende!“ Dieser verkürzte dann auch zum 23:26.
Der SCM konnte dann in der Schlussphase mehrfach technische Fehler nutzen und somit ins leere Tor zum 29:23 treffen. In den letzten Minuten des Spiels ließ sich der amtierende deutsche Meister nicht mehr aus der Ruhe bringen und Emil Mellegard traf zweimal für seine Farben. Letztlich steigerten sich die Wetzlarer in allen Bereichen, aber mussten sich mit 28:32 geschlagen geben. Der amtierende Meister startet somit mit drei Siegen, die HSG Wetzlar mit drei Niederlagen in die Saison. Die Grün-Weißen steigerten sich deutlich zu den letzten Partien sowohl offensiv als auch defensiv und peitschten sich immer wieder gegenseitig an. Im Angriff spielten sie deutlich geduldiger, hinten stand die 6:0-Abwehr mit einem guten Till Klimpke stabil. 


Am vierten Spieltag ist dann der VfL Gummersbach mit Ex-Wetzlarer Tibor Ivanisevic in Wetzlar zu Gast. Anwurf ist am kommenden Sonntagnachmittag um 16:05 Uhr und es gibt noch Tickets sowohl online als auch an der Tageskasse. Hier geht es direkt zum Online-Shop!

SC Magdeburg: Jensen, Portner – Meister (1), Chrapkowski, Musche (1), Kristjansson (3), Pettersson (4), Magnusson (9), Hornke (2), Weber (2), Mertens, Saugstrup (5), O'Sullivan (2), Bezjak (3), Smits, Damgaard
HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic - Nyfjäll (3), Lipovina (5), Schmidt (1), Weissgerber (10), Schelker (1), Fredriksen (1), Wagner, Mellegard (3), Cepic, Rubin (4), Novak
 

Nächstes Spiel

06.10.2022 - 19:05 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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