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Souveräner Pokal-Erfolg in Ludwigshafen

HSG Wetzlar setzt sich bei den Eulen mit 33:28 durch und freut sich auf den Liga-Auftakt in einer Woche.

Foto: Emily Diehl

Die HSG Wetzlar hat das erste Pflichtspiel der Saison souverän gewonnen. In der ersten Runde des DHB-Pokals setzte sich der mittelhessische Handball-Bundesligist am Sonntag beim Zweitligisten Eulen Ludwigshafen mit 33:28 (18:13) durch und hätte bei besserer Chancenverwertung deutlich höher triumphieren können.

Der Spielverlauf

Die HSG Wetzlar, die auf ihren Kapitän Josip Simic (Muskelfaserriss im Bauchmuskel) verzichten musste, begann sehr abgeklärt und lag nach 14 Minuten mit 11:7 vorne. Als dann Ahmed Nafea und Dominik Mappes bei einer Doppelchance das 12:7 verpassten und die Eulen eine Auszeit nahmen, kippte das Spiel plötzlich. Vorne unterliefen den Gästen zu leichte Fehler, in der Deckung waren sie für Momente zu nachlässig. Die Folge: Der Zweitligist traf zum 11:11-Ausgleich (19.) und hatte sogar die Chance in Führung zu gehen. Doch das passierte nicht, denn die Wetzlarer rappelten sich bis zum Pausenpfiff wieder auf. Vor allem in der Deckung agierten sie konsequenter. Der eingewechselte Bart Ravensbergen parierte zudem einige Würfe und vorne setzte Doruk Pehlivan Akzente. Über 14:11 (23.) setzten sich die Grün-Weißen bis zur Halbzeit auf 18:13 ab.  

Nach Wiederbeginn erlebten die Gäste zunächst einen etwas zähen Start, doch nach dem 21:17 zogen die Mittelhessen innerhalb kurzer Zeit vor allem durch Gegenstoßtreffer auf 27:19 (43.) davon. Dieser Acht-Tore-Vorsprung hatte bis zum 32:24 (55.) Bestand, ehe die Hausherren in den letzten fünf Minuten noch etwas Ergebniskosmetik betrieben.

Das sagt Trainer Rúnar Sigtryggsson

„Das Wichtigste ist, dass wir im Pokal weitergekommen sind. Am Anfang hatten wir etwas Schwierigkeiten in der Abwehr, konnten das aber schnell korrigieren, so dass die Deckung eigentlich die ganze Zeit gut war. Wir hatten vor allem Probleme mit unserer schnellen Mitte und der zweiten Welle. Da sind uns zu viele technische Fehler unterlaufen. Das ist ungewöhnlich. Grundsätzlich war unser Angriffsspiel geprägt von Höhen und Tiefen. Wobei wir uns viele freie Chancen erarbeitet hatten. Die Torhüter der Eulen kamen am Ende jedoch auf 19 Paraden. Dagegen sehen die sechs gehaltenen Bälle von unseren Keepern nicht so gut aus.“

Der Ausblick

Am kommenden Sonntag startet die HSG Wetzlar mit einem Heimspiel in die neue Saison der OPEL Handball-Bundesliga. Um 16.30 Uhr empfangen die Mittelhessen in der Buderus Arena die SG BBM Bietigheim. Noch gibt es Sitz- und Stehplatzkarten. Entweder online unter tickets.hsg-wetzlar.de oder auf der HSG-Geschäftsstelle in der Buderus Arena.

Das Stenogramm

Ludwigshafen: Boieck, Krawczyk (ab 44. und bei einem Siebenmeter) – Waldvogel (4), De Hooge, Bülow (2), Zeimet, Zobel (3), Daniel (1), Müller, Falk (1), Schwarzer (3/2), Straub, Schmitt (7), Leun (1), Schwarz, Kleinsteuber.
Wetzlar: Ravenbergen (15. bis 52. Minute), Bartucz – Kirschner (7/1), Mappes (3/1), Theiß (6), Overby (3), Piroch (1), Pehlivan (4), Akakpo (1), Schoch, Soler (3), Laeso (3),  Löwen, Kompenhans, Nafea (2).
Schiedsrichter: Hurst/Krag (Berlin/Frankfurt) – Zeitstrafen: 10:10 Minuten.  

Nächstes Spiel

30.08.2026 - 16:30 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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