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Vor 800 Zuschauern: HSG Wetzlar empfängt Vizemeister aus Flensburg!

Mittelhessen starten mit fünf Neuzugängen in die Corona-Saison – Rechtsaußen Kristian Björnsen fällt verletzungsbedingt aus

Foto: Oliver Vogler

Genau 214 Tage nach dem letzten Heimspiel des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar fliegt am Sonntag wieder der Ball durch die Rittal Arena Wetzlar. Dann erwarten die Grün-Weißen zum Auftakt der Corona-Saison 2020/2021 in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga den letztjährigen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt. Anwurf der Partie, die nach genehmigtem Hygienekonzept vor maximal 800 Zuschauern stattfinden darf, ist um 16.00 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von den DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Marijo Zupanovic und Martin Thöne. Die Spielaufsicht hat Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle.

„Wir freuen uns, dass wir endlich wieder Bundesliga-Handball spielen können – und das auch noch vor Zuschauern“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der mit seinem Geschäftsstellen-Team in den vergangenen Tagen jede Menge Überstunden „geschoben“ hat. „Die Umsetzung des Hygienekonzepts ist ein wahrer Kraftakt, aber am Ende nehmen wir die Mühen gerne in Kauf, wenn wir dadurch vor Zuschauern spielen dürfen. Wichtig wird am Ende sein, dass jede Besucherin und jeder Besucher die Regeln ernst nimmt und diszipliniert umsetzt, damit wir den maximalen Gesundheitsschutz betreiben können. Diesen gewährleistet das Konzept unserer Auffassung nach.“

Auch für die beiden Mannschaften gelten am Sonntag selbstverständlich entsprechende Corona-Hygienevorschriften rund um das Spiel. Spätestens ab dem Anpfiff heißt es dann aber wieder „Handball pur“ – mit klaren Vorzeichen. Die Gäste aus Flensburg sind nicht nur für Wetzlars Trainer Kai Wandschneider der große Favorit, auch „weil sie bereits drei Champions League-Spiele erfolgreich absolviert und den Supercup gespielt haben.“ Der 60-Jährige traut dem Team von Trainerkollege Maik Machulla in dieser Saison wieder viel zu. „Sie haben das Potential dem THW Kiel einen harten Zweikampf um den Titel zu liefern, auch weil Flensburg sich unter anderem mit Lasse Möller Weltklasse verstärkt hat“, so Wandschneider, der am Sonntag aller Voraussicht nach auf Kapitän Kristian Björnsen verzichten muss. Der Norweger leidet an Problemen mit der Bauchmuskulatur.

Mit dabei sind dagegen die fünf Neuzugänge der Mittelhessen: Magnus Fredriksen, Philip Henningsson, Emil Mellegard, Ivan Srsen und Patrick Gempp, der rechtzeitig zum Saisonstart die Spielfreigabe durch die medizinische Abteilung der Grün-Weißen erhalten hat. „Unsere neuen Spieler sind charakterlich top und echte Pfundskerle. Sie müssen Erfahrungen in der Bundesliga sammeln und werden noch Zeit brauchen“, nimmt Wandschneider den Erstliga-Rookies den Druck. „Wir konzentrieren uns nur auf uns und werden alles raushauen, was im Tank ist. Auch wenn es deutlich weniger sein werden als normal, unsere unermüdlichen Zuschauer sind unser 8. Mann.“

In der vergangenen Spielzeit hatte die HSG Wetzlar am 3. Spieltag für einen ersten Paukenschlag gesorgt und dem damaligen amtierenden Meister beim 27:27-Unentschieden einen Punkt abgeknöpft. „Das war natürlich ein Highlight für unsere Fans, bedeutet heute allerdings gar nichts mehr“, so Björn Seipp. „Für unser neuformiertes Team wird das Duell mit Flensburg die maximale Herausforderung. Dass die Vorfreude bei den Spielern groß ist, hat man diese Woche in jedem Training gesehen und gespürt.“

<link www.hsg-wetzlar.de/news/detail/artikel/besucherrelevante-informationen-fuer-heimspiele-der-hsg-wetzlar.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Besucherrelevante Informationen zum Hygienekonzept!</link>

Nächstes Spiel

30.08.2026 - 16:30 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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