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Zu schwache Wurfquote in Hälfte zwei

HSG Wetzlar verliert beim TVB Stuttgart mit 27:30 / Elf Treffer von Lion Zacharias.

Bild: Tom Weller

Die HSG Wetzlar hat in der Handball-Bundesliga erneut eine Niederlage kassiert. Beim TVB Stuttgart unterlagen die Grün-Weißen am Donnerstagabend mit 27:30 (14:16). Ausschlaggebend war letztlich die schwache Wurfquote im zweiten Durchgang. Die Mittelhessen nutzten etliche gute Chancen nicht und gerieten so deutlich in Rückstand.

Der Spielverlauf

Es entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber führten mal mit 8:6 (14.), doch die HSG, die immer noch auf Kapitän Dominik Mappes verzichten musste, blieb dran. Das lag an einem anfangs gut aufgelegten Torwart Anadin Suljakovic und an der Treffsicherheit von Lion Zacharias, der im ersten Durchgang acht Tore erzielte und dabei alle sechs Siebenmeter verwandelte. Am Ende verzeichnete der Linksaußen elf Treffer – ohne Fehlwurf. Pech hatten die Grün-Weißen, als sie in den letzten fünf Minuten drei Mal Latte oder Pfosten trafen, zudem eine freie Wurfchance von Nikola Grahovac seltsamerweise abgepfiffen wurde und sie so nach einer 13:12-Führung bis zur Halbzeit mit 14:16 in Rückstand gerieten. 

Im Vergleich zur Hälfte eins verschlechterte sich auf Wetzlarer Seite nach Wiederbeginn die Wurfquote erheblich. Dabei waren die Chancen nach wie vor gut. Doch die HSG brachte alleine nach Durchbrüchen auf der linken Rückraum-Position den Ball vier Mal von sechs Metern nicht im gegnerischen Kasten unter. Dazu steigerte sich die Anzahl der Aluminium-Treffer auf sieben, die der technischen Fehler auf zwölf. Weil es die Mittelhessen zudem erst in der Schlussphase wieder schafften, gegen die unermüdlich die Eins-gegen-eins-Duelle suchenden Schwaben die Deckung zu schließen, zogen die Stuttgarter nach dem 18:17 (35.) über 22:18 (42.) bis auf 30:23 in der 51. Minute davon. Die Partie war damit entschieden. 

Das sagt Trainer Momir Ilic

„Diese Niederlage ist sehr bitter. Wir haben in der ersten Hälfte eine richtig gute Leistung gezeigt. Schade, dass wir am Ende etwas Pech hatten. Wir hätten mit zwei Toren in Führung gehen müssen, vergeben aber die Chancen und gehen wenig später mit zwei Toren Rückstand in die Kabine. Im zweiten Durchgang müssen wir uns den Vorwurf machen, dass wir zu viele klare Chancen vergeben. Das war gut herausgespielt. Wir müssen das aber besser verwerten. Mit den vielen Latten- und Pfostentreffern kam noch Pech hinzu. Trotzdem: Wir sind auf einem guten Weg. Wir müssen an uns glauben und den Weg weitergehen.“

Der Ausblick

Schon am Sonntag geht es für die HSG Wetzlar in der Bundesliga weiter. In Kassel steht das Hessenderby gegen die MT Melsungen an. Anwurf in der Rothenbachhalle ist um 16.30 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am kommenden Mittwoch (20 Uhr) gegen die TSV Hannover-Burgdorf statt. Karten gibt es noch reichlich. Erhältlich sind sie online unter tickets.hsg-wetzlar.de oder auf der HSG-Geschäftsstelle in der Buderus Arena.

Das Stenogramm

Stuttgart: Kornecki (6 Paraden), Vujovic (bis 16. und bei zwei Siebenmetern/1 Parade) – Max Häfner, Serradilla (2), Lien, Pribetic, Snajder, Mengon (3), Röthlisberger, Matzken (3), Zieker (5), Kai Häfner (9/4), Rubin (5), Nigg (3).
Wetzlar: Suljakovic (9 Paraden), Hendawy (42. bis 52./1 Parade) – Grahovac, Vistorop (1), Theiß (2), Simic (2), Ahouansou (1), Akakpo (3), Schoch (2), Weimer, Müller (3), Löwen, Zacharias (11/8), Cavor (2), Nafea. 
Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff (Kaarst) – Zuschauer: 3864 – Zeitstrafen: 2:10 Minuten.

Nächstes Spiel

11.02.2026 - 19:00 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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