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HSG Wetzlar im Angriff völlig von der Rolle

Ganz schwache Wurfquote bei 23:31-Niederlage in Lemgo

Bild: Paul Cohen

Wieder hat es für die HSG Wetzlar in der LIQUI-MOLY-Handball-Bundesliga nicht zu einem Sieg beim TBV Lemgo gereicht. Am Donnerestagabend verlor die Mannschaft von Cheftrainer Frank Carstens nach einer extrem schwachen Angriffsleistung deutlich mit 23:31 (9:13) im Lipperland. Damit hat die schwarze Serie weiter Bestand: Noch nie konnten die Grün-Weißen eine Partie beim TBV gewinnen. 

Die erste Hälfte: Defensiv war das noch recht ordentlich, was die HSG Wetzlar bot. Till Klimpke startete mit einigen guten Paraden in die Partie. Aber auf der Gegenseite stand einer im Kasten, der von Beginn an in überragender Verfassung war: Urh Kastelic. Immer wieder scheiterten die Grün-Weißen an dem slowenischen Keeper und  schafften es somit auch nicht, sich für ihre Ballgewinne in der Defensive zu belohnen. Also gerieten sie nach dem 3:3 (8.) zusehends in Rückstand. Bis zum 7:8 schafften sie es, dranzubleiben, doch in der Schlussphase des ersten Durchgangs zog der TBV Lemgo auf vier Treffer davon. Offensiv war das einfach viel zu wenig. Kastelic hatte zur Pause schon 14 Paraden auf dem Konto. Stellenweise hielt er gut, häufig waren die Wurfversuche aber auch einfach zu schwach.

Die zweite Hälfte: Urh Kastelic blieb der überragende Mann auf dem Feld. Die Wurfquote der HSG Wetzlar war erschreckend. Weil nun auch die Defensive immer löchriger wurde, zogen die Gastgeber Treffer um Treffer davon. Schon nach etwas mehr als 40 Minuten hatte sich der TBV einen Acht-Tore-Vorsprung (19:11) erarbeitet. Beim 23:13 (48.) lagen erstmals zehn Tore zwischen den beiden Teams. Das war natürlich längst die Vorentscheidung. Am Ende plätscherte die Partie vor sich hin. Das Lemgoer Publikum feierte Kastelic und seine Kollegen, die Wetzlarer schafften es mit einigen Torerfolgen in den letzten zehn Minuten die Niederlage zumindest etwas in Grenzen zu halten. Insgesamt war das aber viel zu wenig, um in Lemgo endlich mal zwei Punkte zu holen. 

Lemgo: Zecher, Kastelic - Hutecek (4), Theilinger (1), Zehnder (6/4), Brosch (1), Battermann (2), Simak (1), Laerke (6), Schagen, Carstensen (2), Suton (2), Zerbe (1), Versteijnen (4/1),  Petrovsky (1).

Wetzlar: Till Klimpke, Suljakovic - Pedersen, Meyer (3), Schmidt, Ole Klimpke, Vranjes (2), Becher (1), Fredriksen, Wagner (5), Mellegard (1), Rubin (1), Fuchs (2), Novak (6/3), Cavor (2).

Schiedsrichter: Otto/Piper (Syke-Barrien/Kiel) - Zeitstrafen: 6:6 Minuten - Torfolge: 0:1 (3.), 3:3 (8.), 8:6 (19.), 12:8 (27.), 13:9 (30.), 14:11 (34.), 19:11 (41.), 24:13 (50.), 27:19 (56.), 31:23 (60.).

Letztes Spiel

18.04.2024 - 19:00 Uhr
EWS Arena

32 : 27

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