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„Zeit in Wetzlar war wichtigster Teil meiner bisherigen Handballkarriere!“

Kent Robin Tönnesen kehrt mit Paris Saint-Germain am 18. August nach Mittelhessen zurück

Foto: Oliver Vogler

Wenn am Freitag, den 18. August das französische Starensemble von Paris Saint-Germain zur offiziellen Saisoneröffnung des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar in der Buderus Arena zu Gast ist (Anwurf: 19.30 Uhr), dann kehrt auch ein Mann nach Mittelhessen zurück, der von 2013 bis 2015 zwei Jahre für die Grün-Weißen gespielt hat: der norwegische Linkshänder Kent Robin Tönnesen. Heute ist der Rückraumspieler 32 Jahre alt und hat mittlerweile die Trikots der Topklubs Füchse Berlin, Telekom Veszprem und Pick Szeged getragen. Seit Saisonbeginn ist Tönnesen Teil des PSG-Teams. Wir haben uns mit dem sympathischen Familienvater im Vorfeld des Handball-Highlights und seiner Rückkehr nach Wetzlar unterhalten.

Hallo Kenny, Du spielst seit dieser Saison beim französischen Starensemble Paris Saint-Germain. Hattest Du schon Zeit, die „Stadt der Liebe“ ein wenig kennenzulernen?

Nein, noch nicht so wirklich muss ich ehrlich sagen. Ich war, bevor wir mit dem Team auf Japan-Reise gegangen sind, nur drei Tage in Paris. Mein erster Eindruck ist, die Stadt ist sehr schön, aber auch riesig und es ist immer viel los. Das ist neu für mich, da ich zuvor in einer kleineren Stadt in Ungarn gespielt habe. In Paris zu leben ist auf jeden Fall eine Umstellung. Gerade bin ich dabei, französisch zu lernen. Ich sollte mir die Sprache auf jeden Fall schnell aneignen. Das wird vieles erleichtern.

Du hast vorhin erzählt, dass Du in Japan warst. Was habt Ihr dort gemacht?

In Japan hatten wir mit PSG unser achttägiges Trainingslager. Wir haben dort viel erlebt und auch trainiert. Es war eine tolle Erfahrung und wir hatten dort spannende Testspiele, unter anderem gegen die japanische Nationalmannschaft. So eine aufregende Vorbereitung habe ich auf jeden Fall noch nie gehabt.

Was waren für Dich Highlights in Japan?

Ich fand es super cool, dass wir in unserer Freizeit die Chance hatten, viel von Japan kennenzulernen. Bei unseren beiden Testspielen dort waren 13.000 bis 14.000 Zuschauer. Das war schon überwältigend. Meine ersten Spiele für Paris vor so einer Kulisse zu bestreiten, das war genial.

Ein Teil Eurer Vorbereitung ist auch das Spiel gegen die HSG Wetzlar in der Buderus Arena. Welche Erinnerungen verbindest Du mit Deiner Zeit in Mittelhessen?

In Wetzlar hatte ich zwei wunderschöne Jahre und der Klub hat einen großen Platz in meinem Herzen. Wetzlar war die erste Station in meiner Handballkarriere außerhalb meiner Heimat Skandinavien. Ich habe der HSG Wetzlar sehr viel zu verdanken und hatte hier einfach eine richtig tolle Zeit. In Wetzlar habe ich viel erlebt und gelernt. Durch das große Vertrauen, das mir vom Klub, meinen Mitspielern und den Fans entgegengebracht wurde, konnte ich mich weiterentwickeln. Ich würde sogar sagen, dass die Zeit in Wetzlar der wichtigste Teil in meiner bisherigen Handballkarriere war.

Gibt es noch einen ganz besonderen Moment an den Du Dich in Deiner Zeit in Wetzlar zurückerinnerst?

In besonderer Erinnerung sind mir die Heimspiele geblieben! In der heutigen Buderus Arena vor der grün-weißen Wand zu spielen, das war ein grandioses Gefühl. Ich habe die gesamte Zeit und die Fans in sehr guter und positiver Erinnerung.

Zum Abschluss die Frage, wie blickst Du auf das Spiel: HSG Wetzlar gegen Paris Saint-Germain?

Das wird bestimmt ein enges und hartes Spiel. Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen und müssen auch noch in unseren Rhythmus kommen. Für die Zuschauer wird das sicherlich eine spannende Partie und für die grün-weißen Handballfans ein besonderes Highlight vor dem Saisonstart. Ich freue mich darauf, nach Wetzlar zurückzukehren und bestimmt ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen.

Letztes Spiel

02.06.2024 - 16:30 Uhr
GETEC Arena

37 : 34

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